Wie gestern bereits geschrieben, ging es heute auf den Berg. Ein wenig Pippi hatte ich ja schon in der Hose. Aber was solls, ich bin ja zum Snowboarding hier her gekommen und nicht nur um Apres Ski zu machen, wobei….. =)

Also um 8:40 Uhr mit dem kostenlosen Ski Bus ins Tal zur Seilbahn gefahren. Dort wurde dann fix Snowboard Boots und Snowboard geliehen. Rüber zur Seilbahn und Skipass bis Freitag inklusive gekauft und dann ab in die Gondel.

Auf dem Penkenjoch selbst war das Wetter bewölkt aber wohl besser als gestern, wie ich aus sicherer Quelle erfahren habe.

Jetzt gab es kein zurück mehr. Mal gucken was ich aus Bispingener Snowdome noch so weiß… Also Board angeschnallt und los geht die Sause…. dachte ich. Die erste Fahrt war dann auch schon nach 5m bereits wieder zu Ende. Also wieder aufgestanden und weiter üben. Irgendwie hab ich den Spruch “Üben, Üben, Üben” heute ständig gehört.

Miguel konnte mir dann beibringen auf der Backside (Rücken zum Berg) zu bremsen, was dann auch nach der 3ten Abfahrt auf einem kleinen flachen Teilstück gut geklappt hat.

Da das Ganze gut geklappt hat, traute ich mich nun bereits daran meine erste “Blaue” zu fahren. Klar kam ich diese Strecke auch nicht ohne Stürze runter, aber es klappte bereits besser als in Bispingen.

Mein erster Versuch nun den Berg wieder mit dem Schlepplift hochzukommen endete nach 20m auf der linken Seite im Schnee. Der 2te Versuch war dann erfolgreich. 

Nach kurzer Rücksprache mit der ganzen Truppe ging es dann zu meinem ersten “Hütten-Besuch” mit Mittagessen. Beim Essen sprachen wir bereits die weiteren Pläne durch und wo und welche Route wir fahren wollen.

Die nächste blaue Strecke war allerdings anspruchsvoller. So war die Piste nicht breit und war steiler. Zusätzlich war die Piste auch sehr voll was mir nach den Stürzen das Aufstehen schwer machte, da man ja nicht sofort wieder in jemand reinfahren möchte.

Nach der Hälfte der Strecke war bei mir die Luft raus. Ich bekam das Snowboard nicht mehr über den Rücken gedreht um über die Knie aufzustehen. Das war dann der Zeitpunkt das Board abzuschnallen und zu Fuss den Berg runter zu gehen.

Langsam bekamen wir aber Zeitprobleme um unseren Lift noch zu erwischen um wieder auf den Penkenjoch zu kommen. Mark kam auf die glorreiche Idee das Snowboard als Schlitten zu nehmen. Dies ging auch relativ gut. Allerdings war der Schnee irgendwie gegen mich:

Als wir an der Seilbahn angekommen sind, mussten wir leider feststellen das genau unsere Seilbahn wegen Wind ausgesetzt war.

Ziel war jetzt Mayrhofen um dann mit dem Bus in Richtung Finkenberg zu fahren. An der Talbahn in Richtung sind Tim, Mark und ich allerdings an einer Apres Ski Hütte versackt. Die Musik und das Bier war jetzt nicht so schlecht:

Leider wurde die Hütte bereits nach unserem 2ten Bier geschlossen also ging es mit der Bahn ins Tal von Mayrhofen und von dort mit dem Taxi nach Finkenberg. 

Wieder in unserer Unterkunft angekommen ging es erst unter die Dusche um danach die leckere Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brot zu geniessen. Vielen Dank nochmal an die Küchenfeen die es jeden Abend wieder schaffen ein leckeres Abendbrot zu zaubern.

Ich bin platt und werde mich jetzt Bett verabschieden

Gute Nacht Lummerland

3 thoughts to “Trip to Österreich Tag 3

  • Muddi

    Deine Story’s sind jeden Tag mein Highlight. Immer lustig geschrieben. Muss jeden Tag lachen. Danke dafür. Knubu

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  • Muddi

    Schnee- und lawinenmäßig hört man ja schauerliches aus Österreich. Muss ich mir Sorgen machen, oder ist es bei euch nicht ganz so heftig?

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    • milkamann

      Also Schneemäßig ist das schon heftig hier. Selbst die Einheimischen haben sowas seit Jahren nicht erlebt. Lawinenmässig bekommen wir das gar nicht so mit. Allerdings haben wir schon die eine oder andere Sprengung gehört.

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